Die Struktur des Menschen

VATA, PITTA, KAPHA

Sie behandelt viele interessante Themen, von denen ich einige wichtige Elemente hervorheben möchte, die die Struktur des menschlichen Wesens und die verschiedenen Doshas sowie ihre Hauptmerkmale zusammenfassen. Sie können hier Wissen über die ayurvedische Medizin nachlesen, z.B. welche Krankheiten für welche Typen charakteristisch sind, oder worauf muss bei den verschiedenen Kuren zu achten ist.

Doshas

Äther, Luft, Feuer, Wasser und Erde – diese fünf Elemente sind die drei Prinzipien bzw. Feuchtigkeit im menschlichen Körper, die auch als „Tridosha“ bezeichnet werden. Der Äther und die Luft bilden das Dosha von Vata, die Elemente Feuer und Wasser bilden das Dosha von Pitta, während die Elemente Wasser und Erde das Dosha von Kapha sind.

Die 7 Haupttypen des Körperbaus:

  1. vata
  2. pitta
  3. kapha
  4. vata-pitta
  5. pitta- kapha
  6. vata- kapha
  7. vata-pitta- kapha

und darin gibt es immer noch unzählige benutzerdefinierte Versionen.


Vata-Typ

Normalerweise sind sie körperlich unterentwickelt, ihre Brust ist flach, Venen und Muskeln sind sichtbar. Ihre Haut ist kühl, rau, trocken und rissig, und enthält normalerweise viele Muttermale. Von der Körpergröße her sind sie entweder relativ größer oder relativ kleiner als der Durchschnitt, in der Regel mit einer schlanken Figur. Sie sehnen sich nach süßen, salzigen und sauren Geschmacksrichtungen.


Pitta-Typ

In der Regel sind sie mittelgroß, dünn und haben einen feinen Körper. Sie haben zahlreiche Sommersprossen und Muttermale. Ihre Muskulatur ist mäßig entwickelt. Ihre Haut ist weich und warm und ihre Haare sind rot, die früh grau und kahl werden. Sie haben eine Vorliebe für bittere und saure Geschmacksrichtungen.


Kapha-Typ

Ihr Körper ist relativ gut entwickelt, jedoch haben sie eine starke Tendenz zu Übergewicht. Ihre Brust ist konvex und breit, und ihre Venen und Sehnen sind nicht sichtbar, da ihre Haut dicker ist und die Muskeln gut entwickelt sind. Ihre Haut ist weich und fettig, jedoch kalt und blass. Ihre_ Haare_ sind relativ dick, dunkel, weich und gewellt.

Die Krankheitsanfälligkeit wird durch die individuelle Struktur bestimmt.

So neigen Menschen vom Kapha-Typ zu Kapha-Krankheiten wie Mandelentzündung, Sinusitis, Bronchitis, Erkältungen und Schleimhauterkrankungen. Menschen vom Pitta-Typ neigen zu Blasen-, Gallenblasen- und Lebererkrankungen, Übersäuerung, Magengeschwüren oder haben regelmäßig verschiedene Hautprobleme. Menschen vom Vata-Typ neigen zu starker Gasbildung, Arteriosklerose, Rückenschmerzen _und kämpfen regelmäßig mit Verdauungsproblemen, Schwierigkeiten beim Stuhlgang oder einem typischen Vata-Problem, der Osteoporose.

Der Ursprung der Vata-Krankheiten liegt im Dickdarm, der Ursprung von Pitta- Erkrankungen im Dünndarm, und der Ursprung der Kapha-Typ-Krankheiten im Magen.

Energien in der Zeit:

Die Wintermonate stehen unter der Herrschaft des Kapha-Dosha. In dieser Zeit sind Kapha-Krankheiten typisch. Frühling und Herbst stehen unter der Herrschaft von Vata Dosha, _Vata-Typen neigen _in dieser Übergangszeit dazu, krank zu werden, es ist eine schwierige Zeit für sie.

Der Sommer steht unter der Herrschaft von Pitta, daher werden feurige Menschen in der Regel im Sommer krank.

Nach Tageszeiten:

  • Von Sonnenaufgang bis 10 Uhr morgens wirkt die Wasserkraft, Anabolismus (Stoffwechsel), im physischen Sinne der Gewebeaufbau passiert im. Von 10 Uhr _bis etwa 14 Uhr wirkt die Kraft des Feuers. Dies ist die Zeit der Verdauung, daher ist es ratsam, in dieser Zeit_ zu essen.
  • Nach 14 Uhr— bis zum Sonnenuntergang, wirkt der Wind, die Vata-Kraft.
  • Von Sonnenuntergang bis 22-23 Uhr wirkt wieder die Wasserkraft, jetzt aber im Sinne der geistigen Funktion. Das bedeutet, dass es die perfekte Zeit für Meditation und Entspannung ist, da dies die Zeit der geistigen Erholung ist.
  • Von 24 bis 01-02 Uhr nachts wirkt die Feuerkraft wieder geistig, während von 2 Uhr bis Sonnenaufgang die Zeit der geistigen Erniedrigung, _Wind_ oder _Vata wirkt.

Es kann wichtig sein, zu beobachten, wann ein bestimmtes Krankheitssymptom auftritt, denn vor allem, wenn es sich wiederholt_, zeigt es, welche Energie vorherrschend ist. Dies ist auch wichtig, um die entsprechenden Kräuter und Medikamente bewusst einzunehmen, abhängend davon, welche Energie bei Ihnen vorherrscht.

Medikamente, die _ Wind (Vata) beeinflussen, sollten immer eine halbe Stunde vor dem Essen eingenommen werden. Dies erhöht die Wirksamkeit von Medikamenten, die auf Vata wirken. Kräuter, die sich auf Feuer (Pitta) auswirken, sollten immer während der Mahlzeit eingenommen werden, und Medikamente, die sich auf Wasser (Kapha) wirken, sollten bei Bedarf immer eine halbe Stunde nach der Mahlzeit eingenommen werden.

Geschmacksrichtungen

Es sind die Geschmacksrichtungen, die das Gewebe bilden. Grundsätzlich ist es notwendig, von jeder Geschmacksrichtung so viel wie möglich _zu konsumieren, aber es ist _wichtig, auf die Proportionen zu achten. Man sollte mehr von jenen Geschmacksrichtungen essen, welche das gestörte Gleichgewicht wiederherstellen helfen. Das heißt, wenn _Vata, Pitta und Kapha im Gleichgewicht sind. Wenn also einer von diesen Energien übergewichtig ist, sollten Sie mit der zugehörigen Geschmacksrichtung möglichst zurückhaltend sein. Daher ist es empfohlen, den Geschmack zu variieren.

  • Die Vata-Energie wird durch einen adstringierenden und bitteren Geschmack unterstützt. Wenn eine Person starke Vata-Probleme hat, sollte sie diese Geschmacksrichtung vermeiden, da sie _Vata verstärkt.
  • Pitta-Energie wird durch einen pikanten/würzigen (starken) und sauren Geschmack unterstützt, während die Kapha-Energie durch einen süßen und salzigen Geschmack unterstützt wird.
  • Bitterer Geschmack reduziert Pitta und Kapha, verbessert aber _Vata. Daher ist er nicht gut für _Vata, aber er ist gut für Pitta und Kapha.
  • Adstringierender Geschmack vermindert Pitta und Kapha, verbessert aber auch _Vata.
  • Saurer Geschmack verringert Vata und erhöht Pitta und Kapha.
  • Ein würziger Geschmack_ reduziert Kapha und erhöht Pitta sowie Vata.
  • Süßer Geschmack vermindert Vata und Pitta, erhöht aber Kapha.
  • Salziger Geschmack reduziert Vata, erhöht jedoch Pitta und Kapha.
  • Für Vata-Störungen ist daher_ein süßer_, sauer und salziger_ Geschmack besonders empfohlen; bitter, adstringierender und süßer Geschmack sind für Pitta-Störungen gut, während bitter, adstringierender und pikanter Geschmack gegen_Kapha-Störung wirksam sind.

Quelle: dr. Vasant Lad Ayurveda und Buddhismus und Ayurveda Vorlesungen. (Wer sich nicht für den theoretischen Teil interessiert, sollte sich ab Vorlesung 5 anschauen. Teil 5 befasst sich mit den Elementen, Vorlesung 6 behandelt Hyperfunktion, Teil 7 beschreibt Gewebe und Schlacken, die darin enthaltenen Übergewichte, die Funktion von Energien in der Zeit, Vorlesung 8 behandelt Aromen im Detail, während in Vorlesung 9 die Diagnose erläutert wird, wer in welchen Typ eingeteilt werden kann.)